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Ein Firmensitz zum Durchatmen

„Unsere neue Heimat ist hier in Bonefeld bei Neuwied das erste
ökologische Gewerbegebiet in Rheinland-Pfalz.“

Du kannst an die Umwelt denken, sie aber dennoch in deinem Tun und Handeln ignorieren. Du kannst viel über gute Taten sprechen, oder du kannst sie wirklich leben. Matthias A. Gärtner hat sich für Variante zwei entschieden, und das nicht erst seit es das Wort Klimawandel in den Duden geschafft hat.

Die Firma BIOVEGAN hat den Biogedanken, wie Gärtner ihn nennt, fest in der eigenen Unternehmenskultur verankert – und das schon seit mehr als 30 Jahren. Ein Ergebnis dieser Kultur: ein neuer Firmensitz in ökologischer Bauweise. Umgesetzt mit einer faszinierenden Konsequenz.

Der Sommer ist warm, die Temperaturen steigen schon im Juni knapp an die 40-Grad-Marke heran. Viel trinken lautet die Devise. Und während sich in den Büros der Republik an solchen Tagen die leeren Plastik-Wasser-flaschen unter dem Schreibtisch türmen, füllen sie bei BIOVEGAN ihre Glaskaraffen am Wasserhahn. Ein Lager voller Wasserkisten wird man hier nicht finden. „Wir bedienen uns am Leitungswasser, dessen Qualität hierzulande sehr hoch ist“, sagt Gärtner. Dazu hat man am neuen Firmensitz eine eigene Filteranlage zur
weiteren Steigerung der Wasserqualität installiert.

 
 


Neue Heimat: ein ökologisches Gewerbegebiet

Doch das Wasser aus dem Hahn hat bei BIOVEGAN auch aus anderem Grund eine hohe Qualität: „Unsere neue Heimat ist hier in Bonefeld bei Neuwied das erste ökologische Gewerbegebiet in Rheinland-Pfalz. Wir haben uns diesen Ort ganz bewusst als neuen Firmensitz ausgesucht, denn er passt mit seiner Ausrichtung perfekt zu unserer Philosophie.“ Grundsteinlegung war im Jahr 2014, ein Jahr später folgte der Einzug. Von 25.000 Quadratmetern Grundstücksfläche sind rund 7.000 bebaut. „Wir haben noch jede Menge Platz, um hier am Standort in der Zukunft zu expandieren.“

Doch was macht den neuen Firmensitz so besonders? Wo findet sich der Biogedanke wieder in der neuen Heimat von BIOVEGAN? „Wir haben darauf geachtet, der Natur möglichst wenig wegzunehmen“, sagt Geschäftsführer Matthias A. Gärtner. „Und wenn wir etwas wegnehmen mussten, dann war es uns wichtig, dies auch zurückgeben zu können und nur Ressourcen zu nutzen, die in kurzer Zeit nachwachsen können.“ So entstand das neue Gebäude in Holzbauweise. Als Dämmstoff wurde Zellulose verwendet, hergestellt aus altem Zeitungspapier und Lumpen.

Und auch beim Thema Energie ging man ökologische Wege: „Wir benötigen keine fossile Energie zum Wärmen, weder im Hochregallager noch in den Büros. Wir nutzen die Abwärme unserer Maschinen. Es geht keine Hitze verloren, die durch die Maschinen entsteht.“ Für die Umsetzung holte sich das Unternehmen ökologische Ingenieure ins Haus, die zum Teil ganz individuelle Konzepte erarbeiteten. Finanziell wurde der Neubau, so Gärtner, rund 10 Prozent teurer als bei „normaler“ Bauweise. „Und dennoch war es uns jeden Cent wert und es kam aufgrund unserer ökologischen Bauweise keine Alternative in Frage.“

Entstanden ist so ein neuer Firmensitz, der Mitarbeiter und Besucher jeden Tag auf ein Neues fasziniert.

„Es ist fantastisch geworden und wir haben es keinen Tag bereut“, sagt Gärtner. „Alleine schon der Holzgeruch und das Holzambiente sind einfach einmalig. Ich fühle mich immer wieder sofort wie Zuhause, wenn ich von Dienstreisen zurück in die Firma komme. Das Holz atmet und lässt uns an seinem Leben teilhaben. Der Naturkautschukboden schafft ein sehr schönes Ambiente. Es sieht einfach toll aus und fasziniert auch jeden, der uns besucht.“

Gärtner: „Fühle mich hier wie Zuhause.“

Dienstliche Termine bei BIOVEGAN beginnen seither stets mit einem gewissen Vorlauf: „Die Menschen wollen erstmal alles sehen, das Gebäude inspizieren, stellen viele Fragen. Ein Rundgang gehört quasi zum Besuch dazu.“ Dass das Unternehmen mit seiner ökologischen Ausrichtung auch mit Blick auf die Bioprodukte, die es produziert und vertreibt, voll im Trend liegt, zeigt ein Blick auf die Entwicklung: „Wir haben unseren Umsatz von 2008 bis 2018 verdreißigfacht. Und auch das erste Halbjahr 2019 sprengt mit knapp 60 Prozent Umsatzsteigerung schon wieder alle Rekorde. Wir haben derzeit 70 Mitarbeiter, sind bei uns alle per Du und pflegen einen sehr freundschaftlichen Umgangston. Auch wenn durch das Wachstum wahnsinnig viel zu tun ist.“ Da hilft es, wenn man sich auch auf der Arbeit in den eigenen – ökologisch-durchdachten – vier Wänden nicht nur wohl fühlt, sondern auch den Biogedanken an jedem Tag spüren und (er)leben kann.

LADENFINDER

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